Körpertherapie




Körperarbeit

Physische Ebene -Körperbewusstsein

Hellgrüne Steinskulptur eines Gesichts mit feinen Details und ruhigem Ausdruck aus einem porösen Steinblock geschlagen.

Unser Körper sieht auf der physischen Ebene Anknüpfungsstellen für unser Körperbewusstsein vor, durch welche wir Zugang zu unserem neuronalen System und gespeicherten Informationen erlangen. Eine wichtige Schnittstelle im Gehirn stellt dabei das limbische System dar, dem die Informationen aus den Wahrnehmungssystemen zur Verfügung stehen, das an deren emotionaler Bewertung beteiligt ist und die Willküraktionen moduliert. Unser Bewusstsein erlebt die Auslösung von Bewegungen als aktiven Vorgang, die Entstehung von Gefühlen eher als eine rezeptiv-passiven Prozess und die vegetativen Abläufe als etwas Unzugängliches, Unbewusstes.

Der Körper als Spiegel der Seele

Die menschliche Natur weißt Anknüpfungspunkte auf, mit denen wir Zugang zu allen diesen Systemen und Informationen haben. Eine dieser Berührungspunkte (Gemeinsamkeit von Denken und Fühlen) stellt physiologisch betrachtet die Atmung dar. Das autonome oder vegetative Nervensystem steuert in der Regel glatte Muskulatur, doch für den Vorgang der Atmung wird vornehmlich quergestreifte, das heißt durch Willkürnerven angesprochene Muskulatur benutzt. Über die Atmung können wir anregende oder beruhigende Impulse an unser Nervensystem senden. Dies erklärt die Wichtigkeit der Atmung auf die Regulationsmechanismen in unserem Körper.

Wer kognitiv blockiert ist, tut sich meist schwerer dabei, intuitiv zu spüren, was dem Körper wirklich gut tut. Es geht somit im wörtlichen Sinn um die Wiederentdeckung der somatischen Intelligenz.

Betrachte ich meinen Körper als meinen guten Freund, bei welchem jede Zelle diese somatische Intelligenz besitzt und ich auf deren Hinweise vertrauen kann, eröffnen sich mir viele neue Optionen die Symptome einer Krankheit besser bewältigen zu können. 

 

Der Fokus meiner Körperarbeit liegt darin, die Aufmerksamkeit wieder in den Körper zu führen, um sich des Körpers - bewusst - zu werden. Dies beinhaltet nicht nur den eigenen Körper mit all seinen Facetten, sondern auch die eigene Geschichte und die Gefühle anzunehmen, die als Erfahrung im Körper gespeichert sind.

Aus physiologischer Sicht führt jeder äußere Reiz zu einer muskulären und hormonellen Antwort des Körpers. Wird unsere natürliche, körperliche Reaktion durch irgend etwas blockiert, können dadurch auch einhergehende Emotionen wie Angst, Wut, Scham, Trauer und Ekel aber auch Freude und Liebe nicht mehr frei ausgedrückt werden. Je mehr Spannung sich im Körper aufgebaut hat, desto weniger können unsere Lebendigkeit und Kraft frei fließen. Dabei führt jeder Reiz zu einer Anspannung einer Muskelkette im ganzen Körper, welche sich vom Scheitel bis zur Sohle verkrampft. Diese Anspannung bleibt solange bestehen, bis der ursächliche Reizauslöser aufgelöst wurde. Während einer Sitzung kann es daher vorkommen, dass Energieblockaden gelöst und die darin enthaltene gespeicherte Energie freigesetzt wird. Dies wird bei den meisten Menschen durch einen tiefen Seufzer der Erleichterung eingeleitet und wird oft durch plötzlich auftretende Wärme oder eine sich ausbreitende Welle prickelnder Empfindungen wahrgenommen.

Ebenso können alte Traumata, die im Körpergewebe gespeichert sind, gelöst werden. Möglicherweise können innere Bilder zu früheren Erlebnissen auftauchen, meistens jedoch nimmt die Klientin/der Klient lediglich Impulse oder Gefühle, ohne emotionale Färbung, wahr. Durch diese spontanen, aus dem tiefen Inneren entstehenden Impulse und Gefühle, versucht sich der Körper auf Zellebene von der traumatischen Energie zu befreien und das Selbstheilungspotenzial zu entfalten. Dieser Prozess wird von mir behende begleitet und unterstützt. Alle Emotionsregungen sind willkommen und werden in einem sicheren Raum von mir gehalten.

 

 

 

 

 

 

Wie funktioniert die Körperarbeit?

Mit der Körperarbeit wird das traumatische Ereignis aus dem Zellgedächtnis des Körpers „ausgestrichen“. Hierbei werden bestimmte „Schnittstellen“ am Körper berührt, in denen die Energie blockiert wurde. Bei dieser Methode wird vermieden, dass der Mensch durch Erzählungen die Erfahrung wiederholt durchlebt. Eine mögliche Re-Traumatisierung bei der Aufarbeitung wird umgangen, indem die eingefrorene Energie in kleinen Dosen aufgetaut wird und schrittweise zur Entladung kommt.

Durch das geschickte Aufspüren und behende Vollenden dieser biologischen, körperlichen Abwehrkräfte, entsteht aus dem traumabedingten Gefühl von Lähmung und Erstarrung ein Gefühl von Lebendigkeit und eine Eröffnung von neuen Möglichkeiten und Lebensfreude. Die tief verankerten Nachwirkungen von Trauma können sich schonend auflösen und einer neuen Wirklichkeit Platz machen.

Aus diesem neuen Körpergefühl heraus kann eine Empfindung dafür gewonnen werden, körper-bewusste Entscheidungen zu treffen, die für einen Selbst nützlich sind.

Wie entsteht ein Trauma?

Ob und wie ein Trauma entsteht, ist so individuell wie jeder Mensch an sich. Dabei ist das subjektive Erleben der Situation mit den auftretenden Gedanken, Emotionen und Körperreaktionen ausschlaggebend. 

Ein Trauma ist von drei Sachverhalten abhängig.

Die Situation ist für den Betroffenen:

  1. akut dramatisch
  2. isolativ
  3. unvorhergesehen

Wenn hierbei durch eine Überreizung des Nervensystems der ursprünglich natürliche Zyklus von Orientierung, Flucht, Kampf und Immobilitäts-Reaktion nicht vollständig durchlaufen werden kann (blockiert wurde und immer noch ist) oder gar nicht erst zustande kommt, manifestiert sich die Anspannung der Situation in den Gewebeschichten des Körpers dauerhaft. Bei der Aufarbeitung der Folgen von Schock und Trauma sollte deshalb die körperliche Reaktion auf das verursachende Ereignis als eigenes Phänomen verstanden und berücksichtigt werden.

Gelingt es, durch das Ausstreichen bestimmter Berührungspunkte am Körper, die biologischen Prozesse schrittweise und langsam zu vervollständigen, so kann die Person wieder Zugang finden zu ihren angeborenen, lebenswichtigen Reaktionsmöglichkeiten wie Orientierung, Flucht, Kampf und Verteidigung und so ihre volle Lebensenergie zurückgewinnen, die zum Zeitpunkt der Überwältigung nicht zur Verfügung stand, bzw. eingefroren war und bis heute ist.

 

Was passiert während und nach einem traumatischen Ereignis?

Ebenso wie Tiere in freier Wildbahn, verfügen wir im Grunde über angeborene Regulationsmechanismen, die es uns ermöglichen, die hohe, im Überlebenskampf mobilisierte Stressenergie wieder abzubauen. Jedoch wird bei uns Menschen die Funktionsfähigkeit dieser instinktgeleiteten Systeme häufig durch den „rationalen“ Teil unseres Gehirns gehemmt oder außer Kraft gesetzt.

Dies kann dazu führen, dass die vom Körper im Alarmzustand bereit gestellte Überlebensenergie vom Nervensystem nur unvollständig oder verzögert aufgelöst wird. Der Organismus reagiert in der Folge weiterhin auf die Bedrohung der Vergangenheit, wenn er in eine Situation gerät, die vom Erleben ähnlich ist, wie die Ursprungssituation (sogenannte Trigger). In diesem Falle sind die in der Gegenwart zu beobachtenden Reaktionsweisen, Verhaltensmuster, Überzeugungen, Gedanken und Gefühle der Person oft noch mit den erschreckenden Erfahrungen der Vergangenheit gekoppelt und können im Alltag von Personen, Situationen, Gerüchen, etc. angetriggert werden.

Mögliche Symptome sind: Übererregbarkeit, Überaktivität, jähzornige Wutausbrüche, Ängste, Panik, Depressionen, Gefühle von Entfremdung, Konzentrationsstörungen, Dissoziation, Bindungsunfähigkeit, Schlafstörungen, Erschöpfung, chronische Schmerzen, Migräne, Nacken- und Rückenproblem, Probleme mit dem Immunsystem, Burnout, etc.

Terminvereinbarung

Um einen Termin zu vereinbaren, folge gerne dem Link zu den Kontaktmöglichkeiten, indem du auf den Button klickst.

Kinesiologische Testungen zeigen immer deinen aktuellen Energiezustand an. Die getesteten Werte und Hinweise sollen dabei eine Orientierungshilfe repräsentieren. Meine Aussagen stellen daher keine Diagnose dar. Getätigte Äußerungen und Anwendungen dienen ausschließlich der Prävention und Optimierung deiner Konstitution, sie sollen nicht die Behandlung durch einen Arzt ersetzen. Das Auflösen von Blockaden dient der Aktivierung Deiner Selbstheilungskräfte.

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